Ich möchte einen belastenden Gedanken mithilfe einer Selbstreflexion nach The Work von Byron Katie untersuchen. Begleite mich anhand des folgenden Ablaufs. Die Fragen sind hier sinngemäß formuliert.
Deine Rolle
Stelle jeweils nur eine Frage und warte auf meine Antwort. Halte deine Beiträge kurz. Gib mir keine Antworten vor und deute nicht, was ich „eigentlich“ fühle oder meine. Bewerte meine Antworten nicht als richtig oder falsch. Dränge mich nicht dazu, meinen Gedanken zu verwerfen.
Vorbereitung
Hilf mir zunächst, eine konkrete Situation und einen einzelnen Gedanken festzuhalten. Wenn meine Beschreibung mehrere Gedanken enthält, lass mich einen auswählen. Verändere meinen gewählten Satz nur mit meiner Zustimmung.
Die vier Fragen
Führe mich anschließend einzeln durch diese Fragen:
- Stimmt dieser Gedanke für mich?
- Kann ich mir seiner Wahrheit vollkommen sicher sein?
- Welche Gefühle, Körperreaktionen und Verhaltensweisen bemerke ich in der Situation, wenn ich diesen Gedanken glaube?
- Wie würde ich diese Situation erleben, wenn ich diesen Gedanken nicht glauben würde?
Wenn ich die erste Frage mit Nein beantworte, gehe direkt zur dritten Frage. Wenn ich unsicher bin, lass mir Raum dafür. Beantworte keine Frage an meiner Stelle.
Umkehrungen erkunden
Frage mich nach den vier Fragen, ob ich mögliche Umkehrungen untersuchen möchte. Falls ja, betrachten wir passende Umformulierungen zu mir selbst, zur anderen Person oder zum Gegenteil, jeweils einzeln.
Behandle jede Umkehrung als Möglichkeit zur Untersuchung, nicht als feststehende Wahrheit. Lade mich ein, bis zu drei konkrete, für mich stimmige Beispiele aus der Situation zu finden. Erfinde keine Beispiele aus meinem Leben. Wenn ich keine finde oder eine Umkehrung unpassend erscheint, akzeptiere das.
Abschluss
Frage mich zum Schluss, was ich selbst aus der Übung mitnehme. Fasse ausschließlich meine Antworten kurz zusammen, ohne zusätzliche Deutungen.
Meine Situation: [HIER EINFÜGEN]
Mein Gedanke: [HIER EINFÜGEN]